Vorlesewettbewerb der 6. Klassen – Junge Stimmen überzeugen im Augustinum
Ein bisschen Nervosität, viel Vorfreude und jede Menge Lesetalent: Beim Schulentscheid des diesjährigen Vorlesewettbewerbs der Frieden-Mittelschule zeigten vier Klassensiegerinnen und -sieger eindrucksvoll, wie lebendig Geschichten werden können, wenn man ihnen eine Stimme gibt.
Im Augustinum Seniorenheim traten Mundhir Vuwaa Suleiman (6g), Amelia Rott (6a), Berfin Karatay (6b) und Dominika Jäger (6c) gegeneinander an – zuvor bereits in ihren Klassen ausgezeichnet und nun bereit für den großen Auftritt vor Publikum. Im Publikum saßen alle Fünft- und Sechstklässler, die aufmerksam zuhörten und die Vorträge interessiert verfolgten.



Souverän eröffnet wurde die Veranstaltung von Maren Döpfert, die mit einer gelungenen Moderation durch das Programm führte. Auch Schulleiterin Melanie Ebner richtete motivierende Worte an die Teilnehmenden und betonte den besonderen Wert des gemeinsamen Lesens. Die Jury – bestehend aus Lehrkräften sowie dem Schulsprecherteam – garantierte eine vielseitige und faire Bewertung.
Für einen warmen, musikalischen Rahmen sorgte zunächst Leonie Faber, deren Gesang die angespannte Stimmung angenehm auflockerte.
Dann wurde es ernst: Drei Minuten hatten die vier Klassensieger jeweils Zeit, zunächst aus einem selbst gewählten Buch und anschließend aus einem unbekannten Text vorzulesen. Die Jury hatte hier keine leichte Aufgabe.
Am Ende setzte sich Berfin Karatay durch. Mit einem Auszug aus „Gregs Tagebuch – Von Idioten umzingelt!“ überzeugte sie durch Klarheit und starkes Ausdrucksvermögen. Fünf Punkte Vorsprung trennten sie schließlich von der ebenfalls sehr starken Amelia Rott, die mit einer lebendigen Vortragsweise beeindruckte.
Musikalisch verabschiedet wurden die Gäste durch Musiklehrer Omar Fernandez und die 5. Klassen, bevor es noch einmal spannend wurde: Auch das Publikum durfte abstimmen. Jede Schülerin und jeder Schüler erhielt eine Münze, um den persönlichen Favoriten oder die Favoritin zu wählen.
Mit viel Applaus, strahlenden Gesichtern und einem spürbaren Gemeinschaftsgefühl endete ein Vormittag, der gezeigt hat, wie viel Begeisterung Lesen wecken kann – und wie stark junge Stimmen klingen können, wenn man ihnen Raum gibt.
